Einblicke in den Arbeitsalltag – Praktikum bei der ESRA GmbH

Praktikant Arne bei ESRAPraktikant Arne

Berufliche Orientierung ist wohl eines der Themen, die immer wichtiger werden, je näher der Schulabschluss rückt.

Arne aus der 9. Klasse der Reichenbacher Weihnholdschule nutzt sein 14-tägiges Schulpraktikum aktuell, um die tägliche Arbeit bei uns im Büro kennenzulernen.

Bisher hat er uns bereits beim Qualitätsmanagement, der Lagerinventur und der Planung von Social Media Posts tatkräftig unterstützt.

Begeistert ist Arne vor allem von unserem jungen Team, in das er sich schnell integriert hat, und dem Einblick in unsere vielfältigen Arbeitsaufgaben.

Ein Wochenende in der Lausitz

Das ESRA-Wochenende gehört seit vielen Jahren zu einer unserer schönsten Traditionen. Nachdem wir letztes Jahr pandemiebedingt leider kein gemeinsames Wochenende verbringen konnten, war die Vorfreude in diesem Jahr umso größer. Unser Ziel von Freitag, dem 08.10., bis Sonntag, dem 10.10.2021, war das Seehotel Großräschen.

Ab 15 Uhr konnten wir einchecken, nicht selten warteten dabei unsere Zimmer mit einem fantastischen Seeblick auf. Zur Begrüßung gab es Kaffee und Kuchen im Hotelrestaurant und im Anschluss hatte jeder noch Zeit, die Umgebung bei bestem Sonnenschein zu erkunden. Etwa den Abwurfausleger des letzten Abraumsetzers vom Tagebau Meuro, der nun unter dem Motto „Vom Bagger zur Brücke“ ein beeindruckendes Beispiel für den Kulturwandel in der Lausitz gibt.

Das Abendessen (ein leckeres Buffet, welches mit kalten und warmen Speisen und natürlich Desserts aufwartete) wurde uns im sog. Hotelpavillon serviert. Mittlerweile waren auch nahezu alle aus dem ESRA-Team, oft mit ihren Lebens- und Ehepartnern, in Großräschen angekommen. Im Anschluss hielt unser Geschäftsführer Simon Strobel ein kurzweiliges Seminar zum Thema „Technische Entwicklungen und Zukunftsvisionen weltweit und bei der ESRA“.

Ab 21 Uhr war es dann Zeit für Andreas Götz, einem unserer Techniker, der nebenberuflich als DJ tätig ist. Er hatte nicht nur seine Musikanlage im Gepäck, sondern auch beste Musik. Die Tanzfläche jedenfalls wurde von nicht wenigen reichlich ausgenutzt.

Am nächsten Morgen begrüßte uns abermals die Sonne. Nach einem reichhaltigen Frühstück stand ein Besuch des F60-Besucherbergwerks in Lichterfeld an. In zwei Gruppen konnten wir die gigantische Abraumbrücke besichtigen und gelangten bis in 74m Höhe – mit fantastischer Aussicht. Obwohl es recht windig war, schwankte der Ausleger kaum und so fühlten sich auch die nicht ganz schwindelfreien unter uns recht sicher und freuten sich umso mehr gemeinsam im Team den Aufstieg gewagt zu haben.

Um zahlreiches Wissen reicher, hatten wir nach einem stärkenden Mittagessen im Besucherbergwerk einen freien Nachmittag vor uns. Eigentlich hatten wir eine gemeinsame Bootsfahrt auf dem Senftenberger See geplant, die leider wegen zu starkem Wind abgesagt werden musste. Doch Senftenberg hat auch ohne Bootsfahrt viel zu bieten. Während die einen die warmen Sonnenstrahlen bei einem Eis im Strandkorb auf der Promenade genossen, besichtigten die anderen die Senftenberger Festung. Eine sehr kleine, aber dafür sehr gut erhaltene Festungsanlage, die mit interessanten Ausstellungen Besucher anlockt, etwa zum Leben in Senftenberg vom Mittelalter bis in die DDR-Zeit oder auch einer Kunstausstellung.

Am Abend trafen wir uns dann alle zum abermaligen Buffet im Pavillon des Hotels. Im Anschluss führte unser Geschäftsführer Friedrich Strobel das Seminar vom Vortag fort und gemeinsam sammelten wir Ideen und Anregungen zur zukünftigen Entwicklung unserer Firma. Bei Musik, Tanz und guten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen, bevor wir am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück die Rückreise antraten.

Einige nutzten dabei noch die Möglichkeit, am Sonntag den Tagebau Welzow-Süd zu besichtigen. Ein eindrucksvolles Erlebnis, dass – wie auch schon der Besuch der F60-Förderbrücke – die Zerrissenheit der Region deutlich machte. So sind die Tagebaue zwar einerseits für das Verschwinden von Dörfern und Lebensraum verantwortlich, sicherten jahrzehntelang aber auch tausende Arbeitsplätze. Aktuell kann man den Wandel der Region zu einem Naherholungsgebiet mit unzähligen Seen hautnah miterleben.

Wir möchten an dieser Stelle unseren Geschäftsführern Simon und Friedrich Strobel herzlich danken, die uns als Team dieses Wochenende ermöglicht haben!

Christiane Fischer

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ESRA startet bei der Elektromobilität voll durch

Freitag, der 17. September 2021, war für einige Mitarbeiter der Firma ESRA GmbH aus Reichenbach und deren Ehepartner ein ganz besonderer Tag. In der Gläsernen Manufaktur in Dresden sollten sechs Volkswagen ID.3 abgeholt werden. Aber der Reihe nach:

07:16 Uhr fuhr im Reichenbacher Bahnhof der Zug nach Dresden ein, wir stiegen ein und hatten natürlich alle wichtigen Unterlagen im Gepäck: 6 Abholscheine, 6 Fahrzeugpapiere und 6 Kennzeichen. Zwei Stunden später kamen wir am Dresdner Hauptbahnhof an und wurden direkt am Bahnsteig von einem freundlichen VW-Mitarbeiter empfangen. Mit gesamt drei Shuttle-Busen wurden wir direkt in die Gläserne Manufaktur gebracht. Dabei kamen wir uns doch ein bisschen wie VIPs vor. Nach einer kurzen Begrüßung, dem Check der 3G-Nachweise und der Übergabe der notwendigen Abholdokumente und Kennzeichen durften wir unserer Vorfreude in der Lounge bei natürlich alkoholfreien Getränken noch ein bisschen länger frönen. Kurz darauf wurden wir von Daniel Erler, einem sehr kompetenten Mitarbeiter im Verkauf, zur Fahrzeugübergabe abgeholt. Nach der Vorführung eines kurzen Imagespots auf einer halbrunden etwa 15m breiten Videowand glitt eine weitere Wand zur Seite und enthüllte einen effektvoll beleuchteten weißen ID.3. Frau Heine, unserer Finanzbuchhalterin, wurde sogleich zum Empfang ihres neuen Firmenwagens gebeten. Die anderen fünf Fahrer und ihre Partner durften auf der Terrasse ihre Fahrzeuge in Empfang nehmen. Durch geschulte Mitarbeiter erfolgte die Einweisung in die Elektrofahrzeuge. Im Fokus standen dabei vor allem die folgenden Fragen: Wie entriegelt man das Ladekabel? Wie lädt man den Akku, sodass er möglichst lange hält? Wie koppelt man die Connect-ID-App mit dem Fahrzeug? Wie wird das Auto an und ausgeschalten? Wie bedient man das Infotainment-System mit integriertem Navi? Und viele weitere individuelle Fragen, die uns geduldig beantwortet wurden.

Anschließend war es Zeit für eine Werksführung. Dabei beeindruckte uns nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch die vielen innovativen technischen Details, die wir hautnah erleben durften. Etwa die sogenannte roboterunterstütze Hochzeit der Karoserie mit dem ME. Mit MEB bezeichnet VW seinen modularen E-Antriebs-Baukasten, der mit geringfügigen Modifikationen in fast allen aktuellen rein elektrischen Modellen des Konzerns eingesetzt wird, z.Bsp. auch beim Skoda Enyaq oder dem Audi Q4 E-tron. Auf diese universelle Plattform wird bei der Hochzeit die jeweilige Karosserie geschraubt.

Nach der Führung war für uns ein großer Tisch im hauseigenen e-VITRUM-Restaurant für das Mittagessen reserviert. Ein kulinarisches Event a la carte erwartete uns, was wir bei guter Stimmung sehr genossen. Anschließend starte jeder für sich mit seinem neuen vollgeladenen Gefährt in den Nachmittag. Die einen genossen noch ein paar Stunden in Dresden, die anderen gingen gleich auf die Piste zurück nach Reichenbach. Obwohl ich auf der Autobahn bewusst nicht sparsam gefahren bin, hatte ich in Reichenbach noch ganze 136 Rest-Kilometer von ursprünglich 325 Kilometer auf der Reichweitenanzeige. Ich war positiv überrascht und sehr dankbar für ein tolles Firmen-Event.

Friedrich Strobel
Geschäftsführer der ESRA GmbH