ESRA startet bei der Elektromobilität voll durch

Freitag, der 17. September 2021, war für einige Mitarbeiter der Firma ESRA GmbH aus Reichenbach und deren Ehepartner ein ganz besonderer Tag. In der Gläsernen Manufaktur in Dresden sollten sechs Volkswagen ID.3 abgeholt werden. Aber der Reihe nach:

07:16 Uhr fuhr im Reichenbacher Bahnhof der Zug nach Dresden ein, wir stiegen ein und hatten natürlich alle wichtigen Unterlagen im Gepäck: 6 Abholscheine, 6 Fahrzeugpapiere und 6 Kennzeichen. Zwei Stunden später kamen wir am Dresdner Hauptbahnhof an und wurden direkt am Bahnsteig von einem freundlichen VW-Mitarbeiter empfangen. Mit gesamt drei Shuttle-Busen wurden wir direkt in die Gläserne Manufaktur gebracht. Dabei kamen wir uns doch ein bisschen wie VIPs vor. Nach einer kurzen Begrüßung, dem Check der 3G-Nachweise und der Übergabe der notwendigen Abholdokumente und Kennzeichen durften wir unserer Vorfreude in der Lounge bei natürlich alkoholfreien Getränken noch ein bisschen länger frönen. Kurz darauf wurden wir von Daniel Erler, einem sehr kompetenten Mitarbeiter im Verkauf, zur Fahrzeugübergabe abgeholt. Nach der Vorführung eines kurzen Imagespots auf einer halbrunden etwa 15m breiten Videowand glitt eine weitere Wand zur Seite und enthüllte einen effektvoll beleuchteten weißen ID.3. Frau Heine, unserer Finanzbuchhalterin, wurde sogleich zum Empfang ihres neuen Firmenwagens gebeten. Die anderen fünf Fahrer und ihre Partner durften auf der Terrasse ihre Fahrzeuge in Empfang nehmen. Durch geschulte Mitarbeiter erfolgte die Einweisung in die Elektrofahrzeuge. Im Fokus standen dabei vor allem die folgenden Fragen: Wie entriegelt man das Ladekabel? Wie lädt man den Akku, sodass er möglichst lange hält? Wie koppelt man die Connect-ID-App mit dem Fahrzeug? Wie wird das Auto an und ausgeschalten? Wie bedient man das Infotainment-System mit integriertem Navi? Und viele weitere individuelle Fragen, die uns geduldig beantwortet wurden.

Anschließend war es Zeit für eine Werksführung. Dabei beeindruckte uns nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch die vielen innovativen technischen Details, die wir hautnah erleben durften. Etwa die sogenannte roboterunterstütze Hochzeit der Karoserie mit dem ME. Mit MEB bezeichnet VW seinen modularen E-Antriebs-Baukasten, der mit geringfügigen Modifikationen in fast allen aktuellen rein elektrischen Modellen des Konzerns eingesetzt wird, z.Bsp. auch beim Skoda Enyaq oder dem Audi Q4 E-tron. Auf diese universelle Plattform wird bei der Hochzeit die jeweilige Karosserie geschraubt.

Nach der Führung war für uns ein großer Tisch im hauseigenen e-VITRUM-Restaurant für das Mittagessen reserviert. Ein kulinarisches Event a la carte erwartete uns, was wir bei guter Stimmung sehr genossen. Anschließend starte jeder für sich mit seinem neuen vollgeladenen Gefährt in den Nachmittag. Die einen genossen noch ein paar Stunden in Dresden, die anderen gingen gleich auf die Piste zurück nach Reichenbach. Obwohl ich auf der Autobahn bewusst nicht sparsam gefahren bin, hatte ich in Reichenbach noch ganze 136 Rest-Kilometer von ursprünglich 325 Kilometer auf der Reichweitenanzeige. Ich war positiv überrascht und sehr dankbar für ein tolles Firmen-Event.

Friedrich Strobel
Geschäftsführer der ESRA GmbH