Einbruchschutz bei Hausbau und Renovierung zahlt sich aus

Der Frühling ist eine beliebte Zeit für Renovierungsarbeiten und Neubauten. Hierbei wird jedoch der Einbruchschutz fast immer vernachlässigt und nur ein geringer Teil der fertiggestellten Wohneinheiten verfügt über das notwendige Minimum an Sicherheitstechnik. Deshalb ruft die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ dazu auf, früh in Einbruchschutztechnik zu investieren.

Nächtliches Abschließen von Haustüren in Mehrfamilienhäusern ist verboten

Sieht die Hausordnung eines Mehrfamilienhauses vor, dass die Haustür in der Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr abgeschlossen werden muss, ist diese Regelung nicht zulässig.

Denn eine verschlossene Haustür gefährdet laut Landgericht Frankfurt a. M. (Az. 2-13 S 127/12) das Leben und die Gesundheit der im Haus befindlichen Personen, da somit zum Verlassen des Gebäudes im Brand- oder Notfall ein Schlüssel notwendig ist.

Ab sofort: staatliche Förderung einbruchsichernder Maßnahmen

Endlich ist es soweit: seit 19. November 2015 können Sie im Rahmen des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine eingeständige Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen beantragen. Maßnahmen für altersgerechten Umbau (Barrierereduzierung) und Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.
Förderfähige Einbruchschutzmaßnahmen sind z.B.: Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Einbau oder Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, Nachrüstung von Fenstern sowie einbruchhemmende Gitter und Rollläden.

Hinweise zum Nachfolgeprodukt des analogen Sprachanschlusses NfP (MSAN-POTS: Multi Service Access Nodes)

Aktuelle Situation: Die Telekom Deutschland GmbH informiert derzeit mit einem Rundschreiben über ein „Testcenter zur Prüfung und Sicherstellung der Funktionalität von Sonderdiensten“. Darin wird den Anbietern und Herstellern (z.B. von Übertragungsgeräten) angeboten, solche Sonderdienste (insbesondere Geräte am Nachfolgeprodukt NfP des analogen Sprachanschlusses; MSAN-POTS: Multi Service Access Nodes) zu testen. Dabei ist folgendes zu berücksichtigen:

Die Telekom verweist in ihrem Schreiben darauf, „dass keine Aussagen darüber getroffen werden können, ob Sonderdienste an IP-basierten Anschlüssen sowie am Nachfolgeprodukt des analogen Sprachanschlusses weiterhin einwandfrei funktionieren. Die einwandfreie Funktionalität von Sonderdiensten an Anschlüssen der Telekom sicherzustellen, ist Aufgabe des jeweiligen Diensteanbieters“. Dieser muss hierzu dann eine Bestätigung ausstellen.